Himbeereis zum Frühstück, Wir channeln ins Glück! - Hör mal wer da hämmert!

 Himbeereis zum Frühstück, Wir channeln ins Glück! - Hör mal wer da hämmert!


- Eine Bar in dunkelblau-lila Licht getaucht, ich saß vorne an einem Tisch und verputzte Zitronenkuchen. Männer in dunklen Anzügen sangen auf einer ebenen Bühne. Also alles befand sich auf der gleichen Höhe. Mir fielen Kuchenkrümel vor ihre Füße. Nein, die konnte ich nicht mehr essen. Plötzlich saß mir Columbo rechts gegenüber und fragte, "Wo beginnt die erste Reihe, hier?"

Unverzüglich saßen wir draußen im Hinterhof. Spätabends, alles war dunkel. Das Haus hatte eine Außentreppe, wie bei Pretty Woman. Oben rechts brannte Licht. Ganz einfach, sie haben das Theater erweitern müssen, wegen des großen Andrangs.

Cut

Ich stand mit Mutti in unserer alten Wohnung vor meiner geöffneten Zimmertür und erzählte ihr, dass ich das Stück nochmals gesehen hätte, mit Columbo. Mami grinste verständnislos. Ich fügte daher hinzu, "Also im Traum war Columbo dabei." Mami entgegnete, "Im Traum, na dann."

- Nun hockte ich in einem hellen rötlichen Theatersaal und schaute mir ein Krimi Schauspiel mit Jeanette Biedermann an. Das Stück spielte auf Dachterrassen, erinnerte mich irgendwie an Monpti.

Cut

Jeanette Biedermann saß rechts neben mir, schwarz und rockig gekleidet. Ich versuchte unauffällig an meinem bzw. Papas Handy herum zu daddeln.

Ich: "Ich werde mir wahrscheinlich das Krimi Schauspiel noch mal ansehen." 

Jeanette: "Ja gut, das kannst du machen." 

Ich: "Aber mit dir, ich möchte es mit dir ansehen. Dann müssen wir eben zusehen, dass deine Kollegin spielt." 

Ihr Blick war zweifelhaft, als wollte sie sagen, das geht doch nicht. Wer spielte heute, wenn sie neben mir sitzen konnte?

Ich fummelte an Papas dunkelgrünem Handy herum, weil ich wenigstens noch den Rest aufnehmen wollte. Doch die Lautstärke war viel zu hoch eingestellt und es sprang ständig ein Anime video mit gelben Hintergrund an, vielleicht von Ranma einhalb. Ich versuchte die Lautstärke herunter zu schrauben, war bei 71. Diese Zahl stand groß und breit unten in der linken Ecke in weiß und rechts sogar 75. Kurzerhand schaltete ich den Ton aus. Eine Mitarbeiterin wurde schon wieder aufmerksam und kontrollierte, ob ich es ausschalte, indem sie mir über die linke Schulter schaute.

- Glücksbärchi und ich fütterten uns mit Zitronenkuchen wie die Vögelchen, einfach nur niedlich.

- Um 8:52 Uhr weckte mich dann das Liedchen "Himbeereis zum Frühstück" mit Rauschi Flauschi Untermalung. Erst las ich auf meiner Uhr 6:52. Aber das konnte ja nicht sein. Dafür war es schon viel zu hell.


- Ich channelte mit Glücksbärchi, wachte zwischendurch auf innerhalb des Traumes und hörte von nebenan aus meinem Räumchen hinter dem Fenster ein Schlagzeug spielen. Seit wann habe ich denn ein Schlagzeug? Papi baute dort irgendetwas. Aber man sah mich nicht. Denn meine dunkelblauen Kisten standen vorm Fenster und verdeckten es komplett. Also channelte ich fröhlich weiter mit ihm. Es war einfach zu schön.

Ich wurde abermals von hämmernden Geräuschen und Sonnenlicht geweckt, öffnete meine Augen und sah plötzlich Opa über mir hocken auf einem Brett. Er grinste wie ein Honigkuchenpferd. Oje, oje, hatte er das jetzt etwa mitbekommen?

Ich: "Was macht ihr hier? Ihr könnt doch nicht einfach in mein Zimmer kommen, auch wenn es keine Tür hat."

Papi: "Dein Bett soll schweben."

Ich: "Schweben?"

Opa: "Ja, er hat sich da schon etwas ausgedacht."

Ich dachte mir, na macht mal schön. Wenigstens meckert er jetzt nicht, wenn er mir irgendwie helfen soll. Also lasse ich ihn mal machen. Doch was ist jetzt mit meinem anderen Problem los? Hat er etwas mitbekommen? Soll ich es ansprechen? Nein, um Gottes Willen, nur nicht Salz in die Wunde streuen, das wäre wirklich nicht ratsam.

Opa machte plötzlich seltsame Bemerkungen und da wusste ich es. Er hat es doch mitgekriegt, Himmel, Himmel wie peinlich. Wo kann ich mich denn verkriechen? Hier oben geht das nicht. Wo bin ich überhaupt? Das ist nicht mein Zimmer. Ich bin auf einem Dachboden, vielleicht auf unserem Heuboden. Papi entfernte gerade einen braunen Balken, sägte ihn von der linken Seite durch.

Ich wollte alles aufschreiben und bemerkte, dass sich plötzlich auf meinem Blatt Papier eine pinke Abbildung von der Rita rockt Serien DVD Box befand. Wieso hatte ich das da drauf? Ich lief auf die rechte Seite, hockte mich hin und setze meine Überlegungen fort. Und warte mal, Opa? Nein, das kann nicht sein. Er lebt doch gar nicht mehr. Nein, ich muss noch immer träumen. Dann schaute ich nach rechts herüber, dort wo Papi werkelte in einem türkisfarbenen T-Shirt. Ein weiteres Exemplar von ihm kam auf mich zu mit Schnauzbart. 

Ich: "Bingo, und Papi gibt's plötzlich doppelt. Er ist ganz jung. Aber ich bin schon größer.

Ich setze mich aufs Bett. Mein Opa ging mir schon wieder auf den Zünder.

Ich: "Nein, du sollst das nicht lesen." 

Er setzte sich links neben mich, tat total interessiert und grinste über beide Backen. Naja, nun konnte ich nicht anders. Ich hatte keine andere Wahl und musste die Sache ansprechen. Außerdem handelt es sich um einen Traum. Möglicherweise ist er hier ganz anders und zeigt Verständnis. Ich werde sowieso gleich aufwachen. Aber wieso sollte ich die Zeit nicht nutzen, bis ich aufwache?

Ich: "Ich habe mich nicht bef. oder so. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die du dir überhaupt nicht vorstellen kannst."

Opa: "Und wieso solltest du dich über diese anderen Dinge freuen?"

Noch ehe ich antworten konnte, wachte ich auf. Die Uhr zeigte 11:34 Uhr an.


Was hätte ich gesagt? Natürlich ist das alles eigenartig. Das muss man schon zugeben. Ein Außenstehender kann das nur schwerlich begreifen. Doch es ist tatsächlich so. Selbst wenn er nicht hier is, ist er denn noch bei mir. Er könnte sich auf dem Mond befinden. Ich würde ihn trotzdem noch spüren. Und dieses Channeln, wie soll ich es beschreiben? Es ist so wie bei "Cocoon", als die Alien Dame ihm im Pool ihre Energie übertrug, also Seelen Blümchen suchen, einfach nur herrlich, himmlisch und traumhaft, entzückend und herzallerliebst, so warm und so zärtlich. Es ist einfach nur magisch!


Papi ist jetzt also unter die Handwerker gegangen. Hör mal wer da hämmert!


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