Miras Date mit einem Nebeldrachen - As long as I have you

 Miras Date mit einem Nebeldrachen - As long as I have you


Bereits nach 21:21 Uhr bin ich volle Kanone eingepennt.


- Wir waren in einem fremden, großen Haus zu Gast, das wie ein Möbelhaus wirkte.

Ich hatte Sodbrennen und erzählte SK, dass "Verliebt in Berlin" + "Anna und die Liebe" jetzt auf so vielen Sendern läuft, vor allem bei Super RTL, betonte ich, als sie genauer nachfragte.

Riesige flache Couchtische mit Schnipseln aus meinem Tagebuch standen überall herum und bildeten sozusagen eine Inselgruppe. Ständig tauchte auf den Tischen ein kleiner schwarzer gekräuselter, geschlängelter Drache, ähnlich wie Fuchur, auf, glaub mit grüner Fliege um den Hals. Er bewegte sich wie ein Nebelgeist, schien einzig aus Rauch zu bestehen. So wie ich meine Arme nach ihm ausstreckte, ihn fast berührte, um ihm zu helfen, verwandelte er sich in eine Statue. In diesem Zustand konnte man ganz deutlich die Schuppen des Drachen sehen. Es tat mir leid, doch einzig in diesem Zustand stand es in meiner macht diese Statue zu bewegen.

Während im Fernseher rechtsbündig vor mir ein Video lief, das ich aufgenommen hatte, eine Sci-Fi Komödie.

Ein Stückchen eines Horrorfilmes, glaub mit blauen und orangefarbenen Puppen, davor, jagte mir Angst ein. "Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt verkrafte ich das nicht, muss mich langsam herantasten. Aber wieso will dieser Drache meine hilfe nicht annehmen? Ist er gut oder böse? Bedeutet er Leben oder Tod? Obwohl er schwarz ist, muss er nicht böse sein oder eine negative Bedeutung haben." dachte ich mir. Leider war es mir unmöglich vorzuspulen. Ich konnte nur eine Szene oder mehrere vor machen und war dann mittendrin, sah Menschen in Silber Kleidung.

"Ich kann mich auf diesen Film jetz nicht konzentrieren. Außerdem sehe ich ihn nun mittendrin an. So verstehe ich doch nichts. Ich muss ihn von Anfang an anschauen, brauche das Gesamtbild. Nur so habe ich eine Chance das alles zu begreifen und diesem Drachen zu helfen."

Cut

Liv & Maddie Titellied dudelte im Hintergrund.


Als ich dort eine helle, sandige, fast weiße Stein oder Marmortreppe hinunter schritt, durch einen engen Gang hinterm Fernseher, hielt ich inne und betrachtete mich rechts in einem rechteckigen, schmalen Hochkantspiegel an der Wand mit schmalem Goldrand, der gerade eben noch mit einem senffarbigen massiven Vorhang zugehangen gewesen war.

Ich sah eigentlich nur eine längsgestreifte hellorange-silber-weiße, teils enge Jeanshose, die mir ein Typ geschenkt hatte und dachte, "Vorhin hatte sie mir besser gestanden. Nun trägt sie ein bisschen auf. Aber es hilft nichts, was solls, er will sie jetzt an mir sehen. War das vorhin eine andere Hose gewesen? Sie hatte einen anderen Schnitt. Wer hat sie mir geschenkt und wieso?" Ich schaute an mir hinunter, berührte den Stoff, der leicht glitzerte, während Mami mich begutachtete und von draußen, zu meiner Linken, wo das Tageslicht hineinschien, meinte "Sieht doch gut aus".

- Um 23 Uhr bin ich aufgewacht, ganz benebelt und mit Sodbrennen, igitt, igitt.

Ich entdeckte folgendes "blaue Jea", das ich im Schlaf getippt hatte.

Gegen halb schwirrte mir schon wieder dieses "drop dead" lied im Kopf herum. Das Lied an sich ist nicht schlecht, aber der Text missfällt mir.


Mami sah mich im Profil, so wie ich Papi, der aus dem Spiegel trat oder hüpfte.


Diese Treppe erinnerte mich an einen, bzw. an mehrere Träume zuvor. Es gibt bestimmte Dinge, die immer wieder auftauchen.



- Ich musste in einem Schloßkomplex einen Kindesentführungsfall lösen, der noch gar nicht geschehen war, saß mit dem Täter gegenüber auf einer grauen Couch und versuchte ihn aus dem Busch zu locken und zu überführen. Schließlich eskalierte die Situation und er bedrohte mich mit einem goldenen Brieföffner, den ich ihm allerdings abnehmen konnte. Denn ich war vorbereitet, auf alles gefasst. Auch die weiteren Messer konnte ich ihm spielend entwenden und ihn somit handlungsunfähig machen, indem ich seine, bzw. ich glaube jetzt ihre Arme unter ihrem blauen Unterzieh Jäckchen verschwinden ließ. "So als ob du beten würdest - ja so in etwa, aber höher", sagte ich zu ihr, als sie ihre Hände auf dem Schoß zusammenführte.

Dann zog ich den Reißverschluss nach oben knotete die Jacken Ärmel vorne zusammen und bat meine weise, romantische Freundin die Stellung zu halten und aufzupassen. Da es sich bei diesem ganzen Theater um ein Videospiel zu handeln schien, zappte oder klicke ich aus Versehen weg, konnte mich nicht selber darum kümmern den oder diejenige hinter Schloss und Riegel zu bringen und auch nicht so einfach zurückgelangen. Stattdessen erblickte ich auf einem Balkon rechts daneben im Schlösserkomplex entweder Randfiguren aus Asterix oder Wikinger, bin mir nicht sicher. Wie ich annehme sollte das eine Fortführung meines Tempel Bildes darstellen. Denn es wies die gleiche Farbenpracht auf, hellblau, hellgelb, rosa und türkis.

Cut

Ich war dabei mit Papa und meiner weisen Freundin Hörspielkassetten und CDs zu sortieren in einem weißen Raum, vermute mal, dass es sich dabei um mein Zimmerchen in unserem Wochenendhäuschen gehandelt hatte. Ich sah in einem dunkelbraunen Regal eine Kassette mit einem pinken Cover und einem blonden Mädchen darauf abgebildet, außerdem einer weißen Aufschrift "Katzenkinder" und fragte mich ob das eine Serie ist.

Dann fiel mir voller Schreck ein, dass ich noch etwas zu erledigen hatte und meine Freundin offenbar ihren Posten verlassen hatte. Bingo im negativen Sinne, der oder sie war verschwunden. Ich sah nur noch einen hellgrauen Teppich mit einem schwarzen Muster und war sauer. "Du bist schuld, nur du bist schuld!" rief ich aufgebracht.

Cut

Ich hörte mich mit Livs Stimme immer fort sagen, "Schon als ich ihn zum ersten Mal sah, als ich ihn zum ersten Mal sah, als ich ihn zum ersten Mal sah" und wurde schließlich um 7:41 Uhr von einem anderen Lied "As long as I have you" aus Liv und Maddie mit Rauschi Flauschi Untermalung geweckt.



Heute sogar mit Signatur!

Eure Traum Forscherin vom Dienst


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